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Zusammenhalten gegen den Rechtsruck!

via Facebook vom 25.09.2017 „Feine Sahne Fischfilet“

Alle die jetzt historische Parallelen ziehen, seien daran erinnert, dass Lichterketten, Absichtserklärungen, nette Worte, „Party gegen Rechts“ oder „Hauptsache ich bleib in meiner kleinen Wohlfühlblase“ den Nationalsozialismus nicht verhindert haben…

Wenn alle Leute, die im Internet jetzt so schockiert sind, auch mal in der Realität ihr Maul aufmachen, sich den Rechtsruck auf unterschiedlichste Art und Weise in den Weg stellen, dann wird ne ganze Menge gehen. Schluss mit der „Schockstarre“ und dem Rumgeheule.

Es geht voran.

Noch nicht komplett im Arsch-Zusammenhalten gegen den Rechtsruck!

#wirhabenimmernochuns

Runter von der Matte- Kein Handshake mit Nazis!

Ein sehr gelunge und untersützenswerte Aktion!

Schaut mal vorbei: https://runtervondermatte.noblogs.org/

Oder hier beim AIB: https://www.antifainfoblatt.de/artikel/kampagne-runter-von-der-matte-kein-handshake-mit-nazis

Hamburg, meine Perle……..

Lange war es ruhig bei uns. Wir waren jedoch nicht inaktiv. Auch wir waren bei G20 in Hamburg. Das Spektakel ist bereits wieder eine Woche her. Um es gleich voraus zugreifen: Das wird kein langer Bericht zu allem was dort passiert ist, es soll lediglich ein paar Gedanken widerspiegeln.

Die Gewalt hat viele positive Aktionen in den Schatten gestellt. Was in den nächsten Tagen nach dem Gipfel in manchen Zeitungen (FAZ, BILD oder auch Die Welt) stand, ist an Niveaulosigkeit und Schwarz-Weiß Denken nicht zu übertreffen: böse Demonstranten gegen arme Polizisten.
Nach unseren Eindrücken und Erlebnissen in Hamburg ist das Interview mit Simon Teune einem Protestforscher aus Berlin sehr zu empfehlen (interessanterweise in der FAZ gedruckt). Wir er, empfanden wir die Taktik der Polizei schlichtweg falsch gewählt. Ohne die alleinige Schuld an den Geschehnissen der Polizei geben zu wollen.
Die Eskalation beginnt bereits Wochen vor dem Gipfel auf struktureller Ebene, beispielsweise mit Verbotsverfügungen gegen später erlaubte Protestcamps oder fragwürdigen Aussagen vom Einsatzleiter Hartmut Dudde, welcher für seine kompromisslose Art bekannt ist. Man konnte die gesamte Zeit deswegen die Anspannung in der Stadt spüren. Der Startschuss wurde dann am Freitag auf der Welcome to Hell-Demonstration am Fischmarkt gegeben. Es war für uns wie genau für alle anderen nicht nachvollziehbar warum der „Schwarze Block“ vom Rest der Demo getrennt werden sollte. Hier kann man wohl den Punkt setzten an dem die Stimmung kippte. Die Rechtfertigung der Polizei, wohl eher ein schlechter Scherz. In der Folge dieser verfehlten Einsatztaktik entlud sich die Wut von einigen, gegen Dinge und Menschen die auch wir nicht für gut befinden!
Zusammenfassend für diesen Konflikt möchten wir sagen, dass nicht diese Seite oder die andere Schuld ist an dem was passiert ist. Wichtiger ist sich immer über Sicht beider Seiten zu informieren und die Ansichten sinnvoll gegeneinander abzuwägen. Es gibt nicht nur böse Demonstranten oder liebe Polizisten! Dieser Satz soll nicht die Ereignisse am Freitag in der Schanze rechtfertigen.

Trotz dieser ganzen Ereignisse gab es eine riesige Zahl an gelungen und super coolen Aktionen, wie Blockaden von Gipfelteilnehmern, des Hafens oder auch das Erreichen der „Roten Zone“. Man konnte eindrucksvoll zeigen das es noch viele Menschen gibt denen wichtige Werte wie Demokratie und das Recht auf Meinungsäußerung und sowieso die gesamte Welt nicht egal ist. Dies zu sehen war wunderbar und gibt die Motivation weiter zu machen!

Solidarität mit allen Leuten die sich gegen G20 gestellt haben!
Solidarität mit der Roten Flora!
Wir bleiben alle!

Anbei noch ein Song von den Helden von Irie Revoltes, zu einem Thema welches auf dem G20 besprochen wurde. Übrigens dürfen jetzt wieder mehr Waffen exportiert werden. Dies war und ist nur einen von vielen Gründen sich gegen diesen Wahnsinn stark zu machen.

Stay Punk

Rotkäppchen Freiberg im Juli 2017

Die „Antifa“ ist unverzichtbar

An dieser Stelle ein durchaus gelungenes Interview mit der Linken-Politikerin Katharina König.

Es zeigt auf eindrucksvolle Weisse die Relevanz von NGOs, wie: Kein Bock auf Nazis, Ende Gelände oder Viva con Agua. In dem Text geht es zwar nur um Anti-Nazi Arbeit, jedoch ist anderes Engagement genauso wichtig. Sei es im Verein, in Schulen oder in Gewerkschaften.

Auch wir hätten am ersten Mai gern was anderes gemacht. Beispielweise mit der Familie oder Freunden den Tag verbracht. Das Interview liefert aber genug gute Argumente, warum man an diesem Tag sich gegen solche Leute stark machen sollte.

Hier gehts zum Interview.

Projekt A in Freiberg

Nochmal einen herzlichen Dank an alle die Samstag anwesend waren und den Film geschaut haben. Wir hoffen das er Euch gefallen hat und jeder sich etwas mitnehmen konnte. Weiterhin nochmals Danke an das ePi-Zentrum für die Unterstützung und Hilfe bei Umsetzung. Außerdem bedanken wir uns bei den Leuten vom Taschenbuchladen, für den Vorverkauf der Karten!
Die nächsten „Projekte“ sind schon in Planung. Wir sehen uns.
Stay Punk!

Links:

www.epi-zentrum-fg.de
taschenbuchladen.de