Solidarität mit Hanau

Heute vor einem Jahr wurden in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Die Tat ist bis heute noch nicht aufgeklärt und es drängt sich zunehmend der Verdacht auf, dass diese hätte verhindert werden können.
Die Gefahr der genannten Motive wird in der Gesellschaft immer noch unterschätzt. Deshalb bleibt es eine unerlässliche Pflicht, sich Tag für Tag gegen diskriminierende Verhaltensweisen zu stellen!

Nehmt euch 45 Minuten und schaut euch bitte diese bewegende Doku an: https://www.ardmediathek.de/hr/video/doku-und-reportage/hanau-eine-nacht-und-ihre-folgen/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMjY5MzE/

In dieser wird einmal mehr der strukturelle Rassismus der Behörden verdeutlicht. Allen voran die #fckcps zeigen erneut, dass sie nicht gewillt sind alle Menschen gleich und mit Würde zu behandeln.
Für uns bleibt klarzustellen, dass wir weiter gegen diese Zustände ankämpfen werden!
Uns wurden heute Fotos von Menschen zugesendet, welche durch Graffiti in #Freiberg und im Umland auf die Tat aufmerksam machen wollen. Wir haben zwei ausgewählt um diese hier zu teilen. Wir begrüßen diese Eigeninitiative und wünschen uns weitere Aktionen.

Unsere Gedanken sind heute bei den Toten, den Angehörigen und Freund*innen der Betroffenen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und den unbedingten Willen zum Durchhalten, im Kampf für Gerechtigkeit!

In Gedenken an die Opfer von Hanau:

*Gökhan Gültekin
*Sedat Gürbüz
*Said Nesar Hashemi
*Mercedes Kierpacz
*Hamza Kurtović
*Vili Viorel Păun
*Fatih Saraçoğlu
*Ferhat Unvar
*Kaloyan Velkov

Internationale-Rojava-Woche

Die Hetze rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien gegen den Islam verschärft sich wieder. Die Anschläge islamistischer Terroristen in Frankreich und Österreich in den vergangenen Tagen sind dabei gefundenes Fressen. Unreflektiert werden werden Menschen muslimischen Glaubens, Moscheen und damit der Islam an sich mit dem reaktionären Islamismus und Dschihadismus gleichgesetzt. Lösungsorientiertes Denken = Fehlanzeige.

Für uns ist es wichtig, sich jeder rechtsextremen und reaktionären Meinung entgegenzustellen. Es macht keinen Unterschied, ob wir dabei von klassischen Springersteifelfaschos, Hipster-Nazis, parlamentarisch arbeitenden Rechtspopulist*innen oder eben von Islamisten sprechen. Die Formen des Widerstand sind hingegen stark verschieden.

Während wir durch Recherche und öffentlichkeitswirksame Aktionen in die Wohlfühlbereiche der Rechten vordringen, geht es bei anderen Personen schlicht ums Leben. In Solidarität mit den Antifaschist*innen weltweit möchten wir auf die Widerstandkämpfer*innen in Rojava aufmerksam machen. Die Bewegung YPG/YPJ stellt sich dabei nicht nur dem Angriffskrieg reaktionärer Islamist*innen in den Weg, sie zeigt wie solidarisches Zusammenleben funktionieren kann.

Am Montag startete die internationale Rojava-Aktionswoche, denn gestern vor 5 Jahren wurde Kobanî vom IS befreit und die kurdische Revolution verteidigt. Lasst euch nicht von realitätsfernen und irrationalen Erklärungsversuchen rechter Personen beeinflussen. Informiert euch über den kurdischen Widerstand, unterstützt die Aktionswoche und zeigt den Rechtsextremen und Rechtspopulist*innen wie praxisnaher Widerstand gegen Faschist*innen auszusehen hat.

Biji Rojava! Biji YPG und YPJ!

Heraus zum 1.Mai!

Lange haben wir nichts von uns hören lassen, aber wir waren nicht untätig!

Bis heute bieten wir als Gruppe vielen linken Ideen, Visionen und Utopien einen Raum. Die nachfolgenden Zeilen stehen im Verhältnis zum kommenden ersten Mai. In der aktuellen Situation sind große öffentlichkeitswirksame Aktionen nicht zu realisieren. Wie andere Zusammenhänge beteiligen wir uns an dezentralen Aktionen. Vorab eine Gedankensammlung zu aktuellen politischen Phänomene und sozialen Kämpfen:

Wir als arbeitende, studierende, arbeitslose und kämpferische Jugendliche wollen uns unsere Zukunft nicht nehmen lassen. Eine Zukunft, welche jetzt schon durch Ausbeutung und Unterdrückung des Planeten und der Menschen gefährdet ist. Der real existierende Kapitalismus verursacht die globale Klimakatastrophe. Die damit einhergehenden Folgen für Mensch und Umwelt sind bereits ganzheitlich beobachtbar. Gleichzeitig bringen sich weltweit autoritäre Kräfte in Stellung, um Alternativen und Freiheit zu bekämpfen. Dazu nutzen sie strukturelle Machtinstrument, wie die Polizei, um sie mit neuen Gesetzen besser aufzurüsten.
Für das fortbestehen der Verhältnisse muss das kapitalistische Leistungsprinzip bereits in der Schule implementiert werden. Dieser Gedanke führt bei vielen Jugendlichen schon in dieser Phase der menschlichen Ontogenese zu Krankheiten, wie Depressionen, Angstzustände oder die Flucht in Drogen.

Wir möchten als Teil dieser Gesellschaft die Selbstorganisation der Menschen voran treiben. Der Staat als Akteur zum lösen von sozialen Konflikten hat für uns kein Relevanz. Er stellt maßgeblich die Probleme dar. Wir wollen nicht wie es der Kapitalismus will gegeneinander, sondern miteinander für eine bessere Zukunft kämpfen. Dabei sollen praktische Lösungsansätze verfolgt werden und bereits bestehenden Alternativen ausgebaut werden. Es müssen wieder die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund geschoben werden, hin zu einem ausgeprägten Individualismus!

Aus diesem Grund bleiben unsere Kämpfe:
- antikapitalistisch
- antifaschistisch
- antirassistisch
- antisexistisch
- antihomophob
- revolutionär und geschlossen

Wir kämpfen weiter für eine befreite Gesellschaft ohne Unterdrückung von Natur und Mensch! Gegen Autoritäre Maßnahmen und Kriege!
Freiheit wurde niemals geschenkt, sie wurde immer erkämpft!

Rotkäppchen im Mai 2020

(Auf dem Foto haben wir nicht gegen die aktuellen Auflagen bezüglich der Corona-Pandemie verstoßen. Das Foto ist ein Archivbild.)

Solidarität mit Rojava

Mit folgender Aktion möchten auch wir unsere Solidarität mit allen Menschen in Rojava ausdrücken, welche in der aktuellen Situtation von Angriffen der Türkei und Russland betroffen sind. Wir wünschen der autonomen Region viel Kraft und hoffen das die revolutionären Kämpfe weiter gehen.
Aus Solidarität mit den Aktivist*innen in Chemnitz haben wir das Foto vor dem CDU-Büro in Freiberg aufgenommen. Die Aktivist*innen hatten am vergangenen Freitag ein Parteibüro der CDU bestetzt, um so ihren Forderungen eine größere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Fight for Rojava! Tod dem Faschismus!

JUKO 2019

Vom 04. – 06.10. fand in Chemnitz der 4. Antifaschistische Jugendkongress statt. Auch Rotkäppchen Freiberg ließ sich diese Veranstaltung nicht entgehen. Neben vielen interessanten Vorträgen und Workshops konnten wir die Möglichkeit nutzen uns weiter zu vernetzen. Wir möchten hiermit allen Veranstalter*innen, Organisator*innen und Helfer*innen für dieses sehr gelungene Wochenende danken.

Wir kämpfen weiter in der Provinz! Bleibt unangenehm!