Solidarität mit Rojava

Mit folgender Aktion möchten auch wir unsere Solidarität mit allen Menschen in Rojava ausdrücken, welche in der aktuellen Situtation von Angriffen der Türkei und Russland betroffen sind. Wir wünschen der autonomen Region viel Kraft und hoffen das die revolutionären Kämpfe weiter gehen.
Aus Solidarität mit den Aktivist*innen in Chemnitz haben wir das Foto vor dem CDU-Büro in Freiberg aufgenommen. Die Aktivist*innen hatten am vergangenen Freitag ein Parteibüro der CDU bestetzt, um so ihren Forderungen eine größere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Fight for Rojava! Tod dem Faschismus!

JUKO 2019

Vom 04. – 06.10. fand in Chemnitz der 4. Antifaschistische Jugendkongress statt. Auch Rotkäppchen Freiberg ließ sich diese Veranstaltung nicht entgehen. Neben vielen interessanten Vorträgen und Workshops konnten wir die Möglichkeit nutzen uns weiter zu vernetzen. Wir möchten hiermit allen Veranstalter*innen, Organisator*innen und Helfer*innen für dieses sehr gelungene Wochenende danken.

Wir kämpfen weiter in der Provinz! Bleibt unangenehm!

Toleranz sexueller Übergriffe in der Linkspartei

Diesen Beitrag haben wir auf Indymedia gefunden, schaut doch mal rein:
https://de.indymedia.org/node/37625

Solidarität mit den Verdener Sechs!

Bereits vor drei Jahren berichteten wir von dem Prozess gegen die Bremer Ultraszene: http://rotkaeppchen.blogsport.de/2016/07/03/zwei-jahre-auf-bewaehrung-fuer-valentin/

Nun sind die Prozesse abgeschlossen und es wird noch Geld benötigt. Wenn Mensch also etwas dazu geben will, lest hier nach:
https://gruen-weisse-hilfe.de/gegen-nazis-und-repression/

Persönliche Erklärung Christian Walters zu seinem Rückzug als sachkundiger Einwohner aus dem Verwaltungs- und Finanzausschuss des Stadtrats Freiberg

Wir als Rotkäppchen solidarisieren uns mit dem betroffenen Menschen und sagen: Sexuelle Gewalt, sexueller Missbrauch und/oder deren Instrumentalisierung sind keine akzeptablen politischen Handlungsoptionen. Wer so agiert sollte keinen Platz in emanzipatorischen Zusammenhängen haben, politische Zusammenhänge die ein solches Verhalten akzeptieren haben damit zwangsläufig ihren möglicherweise emanzipatorischen Charakter verloren. Selbst wenn das bürgerliche Freiberg in diesem Fall wegzusehen scheint – wir tun das nicht.

Keinen Fußbreit den Sexisten!

Eine Begründung für meinen Rückzug aus dem Amt des sachkundigen
Einwohners wird von der Stadt Freiberg nicht genannt. Es könnte der Eindruck
entstehen, dass „politisches Desinteresse“ die Ursache wäre. Hauptgrund ist
jedoch, dass Stadtrat Fankhänel in Anwesenheit Dritter sich verletzend in einer
Form äußerte bei der ihm aufgrund der speziellen Umstände klar gewesen sein
muss, dass er dabei einen meinerseits im Jugendalter erlittenen sexuellen
Missbrauch instrumentalisierte. Unter diesen Bedingungen konnte ich in
diesem Amt nicht weiter mitwirken.
Als sachkundiger Einwohner einer Fraktion des Stadtrates in einem Ausschuss
hat man die Aufgabe, für die entsendende Fraktion an den Sitzungen des
jeweiligen Ausschusses teilzunehmen und diese Fraktion fachlich zu beraten.
Um diese ehrenamtliche Tätigkeit vor dem Ende der jeweiligen
Legislaturperiode des Stadtrats nicht mehr auszuüben, muss eine Abberufung
durch den Stadtrat erfolgen. Dafür ist ein Antrag notwendig. Diesen kann
sowohl der sachkundige Einwohner als auch die entsendende Fraktion stellen.
Zum Zwecke der Abberufung wurde deshalb von mir am 06.03.2019 ein
entsprechend begründeter Antrag an den Freiberger Stadtrat gestellt. Meine
Fraktion Die Linke hat daraufhin (laut Stempel der Sitzungsunterlagen ca. eine
Woche später) einen ähnlichen Antrag ohne Begründung eingereicht.

Damit dieses Thema kompetent behandelt werden kann, hatte ich gefordert
einen Sachverständigen anzuhören und zu diesem Zweck Prof. Voß von der
Hochschule Merseburg vorgeschlagen. Er ist einer der bundesweit führenden
Forscher zum Thema Folgen sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern und
Jugendlichen. Prof. Voß hätte zum einen sachkundig begründen können, warum
mir eine solche Situation nicht zuzumuten ist und welche Folgen die
Reproduzierung traumatischer Erlebnisse und deren Aktualisierung für einen
Betroffenen hat. Zum anderen hätte er Parallelen aufzeigen können bezüglich
des Motivs seitens Herrn Fankhänels im Vergleich zu sexuellen Gewalttätern.
Prof. Voß Ausführungen zufolge wäre es ein möglicher Beweggrund, dass der
zwischenzeitlich als Lehrer arbeitende Stadtrat Fankhänel sich unbewusst mirgegenüber auch einmal so mächtig und überlegen fühlen wollte wie der damalige Sexualtäter.
Weite Teile sowohl in der Fraktion Die Linke im Freiberger Stadtrat als auch im
Ortsvorstand scheinen kein Problem im Verhalten des Stadtrats Fankhänels zu
sehen. Es gibt von keinem örtlichen Gremium der Partei eine Distanzierung von
seinen Äußerungen oder auch nur eine Garantie das sich derartiges nicht
wiederholt. Das impliziert natürlich auch eine indirekte Drohung erneut so zu
verfahren.

Die Stadtverwaltung hat laut OB Krüger entschieden in der Stadtratssitzung am
04.04.2019 den neutralen Fraktionsantrag zu beschließen statt meines
begründeten Antrags. Dadurch wurden dem Stadtrat und der Öffentlichkeit die
Kenntnis meiner Beweggründe verwehrt.
Für den OB ist laut eigener Aussage das Thema damit erledigt. Es würde mich
freuen wenn das Thema für mich ebenfalls erledigt wäre, doch Personen wie
Stadtrat Fankhänel sorgen dafür dass dies nicht so ist und Menschen wie OB
Krüger „leisten“ ihren Beitrag, dass das Handeln dieser Personen nicht zur
Sprache kommt und keine negativen Folgen für diese hat.